Infos zu Stress

Was ist Stress?

Fast alle Menschen kennen Situationen, in denen sie sich überfordert, nervös, gereizt oder hilflos fühlen. Der Begriff „Stress“ wird hierbei oft umgangssprachlich benutzt, um unterschiedlichste Beeinträchtigungen des körperlichen und seelischen Befindens zu umschreiben. Stress wird dabei mit allen denkbaren Lebensbereichen in Verbindung gebracht: Stress in der Familie, Rollenstress, Schulstress, Freizeitstress, Stress, der durch neue Medien und Informationsflut entsteht und insbesondere beruflicher Stress. Dadurch ist das wissenschaftliche Interesse an diesem psychologischen Konstrukt und dessen gesundheitlichen Folgen in den letzten Jahren immer größer geworden.

Dementsprechend ist Stress heute sehr gut untersucht, und es haben sich verschiedene, zum Teil gegensätzliche Definitionen durchgesetzt, die je nach Kontext zum Tragen kommen.

Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass Stress abhängig ist von dem Verhältnis zwischen äußeren Anforderungen (Belastungen oder Stressoren) und den kognitiven sowie emotionalen Bewältigungsfähigkeiten und -möglichkeiten (Ressourcen), die einer Person zur Verfügung stehen. Sind die Anforderungen und Aufgaben für die betreffende Person zu groß, führt das zum Erleben von Überforderung und Stress (psychische Beanspruchung).

An das Erleben von Stress sind stets negative Emotionen gekoppelt, die zusätzlich Einfluss auf die Bewältigung der „Problem“-Situation haben; das Verhalten wird weniger ökonomisch, und die Tendenz zu suboptimalen Verhaltensstrategien hinsichtlich der Problemlösung nimmt zu. Abgesehen davon entstehen belastende neurophysiologische Veränderungen.

Stressfolgen

Auch wenn das Stresserleben meist kurzfristig ist, können solche psychischen Beanspruchungen langfristige Auswirkungen haben, die man als Beanspruchungsfolgen bezeichnet. Die Beanspruchungsfolgen, die Stress nach sich ziehen, sind weitreichend. Typische Symptome sind u.a.:

  • Depressivität
  • geringes Selbstwertgefühl
  • Ängstlichkeit
  • Spannungsgefühle
  • Schlafstörungen
  • psychosomatische Leiden, wie:
  • Herz-Kreislauf-Krankheiten
  • muskuloskelettale Symptome (Verspannungen)
  • Magen-Darm-Geschwüre
  • Bluthochdruck
  • chronische Schmerzen
  • allgemein reduzierte Immunabwehr

Abgesehen von den hier aufgeführten psychischen und psychosomatischen Leiden kann chronischer Stress unter bestimmten Umständen zu einem Burnout-Syndrom führen.

Gerne informiere ich Sie über die Risiken und Symptome des Burnout-Syndroms bzw. eines permanent hohen Stressniveaus und zeige Ihnen, wie Sie dem entgegenwirken können.

Marissa Julia Hiltermann
Diplom Psychologin
Systemischer Coach
Yogalehrerin
+49 (0) 172 512 4394

info@psychologische-praxis-hiltermann.de
www.psychologische-praxis-hiltermann.de


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